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Für Erwachsene:
Der alltägliche Wahnsinn
Ein literarisch-musikalischer Theaterabend für einen Schauspieler
und einen Techniker mit zahlreichen Requisiten und viel Musik (Camille
Saint-Saens und Ron Geesin) unter der Regie von Romano Giobbi.
Die literarische Vorlage sind drei absurd-komische Erzählungen von
Wolfgang Hildesheimer. Die reine Spielzeit beträgt 75 Minuten,
zwischen dem 2. und dem 3. Stück ist eine Pause geplant:
1. Akt: „Das Atelierfest“: Der Held der Geschichte ist Maler. Gerade
als er nach einer langen unfruchtbaren Periode wieder anfangen will zu
malen, bekommt er unverhofften Besuch. Ehe er sich’s versieht, beginnt
ein Fest in seinem Atelier, zu dem schließlich immer mehr, ihm
zunehmend völlig unbekannte Menschen herbeiströmen. Auf dem
Höhepunkt des Festes weiß er sich in seiner Not
schließlich nicht anders zu helfen, als die Wand mit einem Hammer
aufzuhauen, um ins Schlafzimmer seiner Nachbarn zu entfliehen...
2. Akt: „Der Brei auf unserem Herd“: Hildesheimer dreht hier ein
bekanntes Sprichwort um und lässt den Protagonisten der Geschichte
der Frage nachgehen: Wie viele Köche braucht man, um einen Brei zu
verderben? Im folgenden geht es zünftig zu, denn mit dabei sind:
ein echter Brei, zahlreiche Gewürze, fünf Köche (die
gerne auch von Zuschauern dargestellt werden) und ein
Überraschungsgast.
Pause
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3. Akt „Ich finde mich zurecht“:
Der Held der Geschichte bekommt von seinem Onkel, der ihn besucht, zwei
hässliche Ölgemälde geschenkt, die er ihm zur Liebe
aufhängt. Bevor
sein Onkel geht und er sie wieder abhängen kann, kommt ein
befreundeter
moderner Maler. Böswillig glaubt dieser an eine
Geschmacks-wandlung und
schickt ihm später eine ganze Kiste mit Kitschgegenständen.
Derlei
Freunde und Missverständnisse gibt es im Laufe der Geschichte
viele. Am
Ende quillt die Wohnung unseres Helden über. Wie kann er sich da
noch
retten?
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